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Die Elite Gottes  /  Die Auserwählten des HERRN für seine Ewigkeitswelt

von Agnus D.  /  anno domini  2003

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gotteselite.zip

AT-, NT- und THO- Belege zur Elite Gottes

 

 

Vorwort

Viele Gläubige sind noch der Meinung, dass das Leben und Sterben Jesu dem Heil von Menschheit und Welt gegolten habe. Doch ist es eine leicht nachweisbare Tatsache, dass das Christentum in Wahrheit keine Inklusiv- sondern ganz im Gegenteil  eine Exklusiv-Religion ist. Jesus wählte seinerzeit direkt die ihm am besten geeignet Erscheinenden aus, zu einer dadurch gegebenen Auswahl der Würdigen  (siehe die zwölf Jünger, sowie auch die nachstehend entsprechenden Belege!). Ihre Merkmale sind herausragende individuelle emotionale Intelligenz und dazu situative Verständnisfähigkeit.  An der Auswahlpraxis Jesu hat sich bis heute überhaupt nichts geändert, nur dass seit seiner einstigen Himmelfahrt seine Erwählungen Geeigneter auf verschlungenen geistigen Pfaden vonstatten gehen müssen.

Bei jener für die frühe Christenheit erschreckenden Widerspruchslage: der vereinzelten Würdigenauswahl Jesu Christi im Verhältnis zu dessen allgemeinem Missions- und Lehrgebot, war deswegen in den Kirchenanfängen zum Zwecke eines globalen Massenerfolgs des Christentums eine all die offensichtlichen Widersprüche glättende Vereinheitlichung der Lehren Jesu erforderlich gewesen. Hierbei sollte es nach Erkenntnissen der Kirchenväter im Hinblick auf Jesu allgemeinem Lehrauftrag für das persönliche Heil genügen, sich in die Obhut der lehrenden Kirche zu begeben. Denn wenn die Kirche als das von Jesus gestiftete Eigentum Gottes deswegen am Zeit- und Weltende von Gott gerettet werden müsste, dann schlösse das natürlich auch alle ihre Diener und Anhänger als von Gott Erwählte mit ein. Und die Kirche als solche wäre dann die Nachfolge- Elite Jesu, außer der es keine andere geben könnte!

So dachte und denkt man traditionell überall bis heute, und zwar gründlich falsch. Denn die Institution Kirche dient nach dem erklärten Willen Jesu ausschließlich der bloßen Pflege und Verbreitung des Evangeliums: "Gehet hinaus in alle Welt, und lehrtet ........, um den erwählungsgemäß wenigen über alle Zeit und Raum verstreuten höchst begabten Anwärtern bei der körperlichen Abwesenheit Christi die notwendige Informierung für eine persönliche Verwirklichung zum erwählten Qualifikanten zu ermöglichen.

Mit Ende der Zeitwelt und dem Eintritt der Ewigkeitswelt hat dann aber vollendungsgemäß die das Evangelium hütende und verkündende Kirche ausgedient, wie es schon sehr früh mit der Apokalypse erkannt und gesehen wird. = Offb 21,22  Und einen Tempel sah ich nicht in ihr; denn der Herr, der allmächtige Gott, ist ihr Tempel, und das Lamm. Zugleich mit dem Tempel ist dann natürlich auch keine kirchliche Pseudo-Elite mehr zu sehen. Sie hatte immerhin bis zum Zeitweltende bei Lehramtsausübung daneben aktiv (wohl eher unbewusst) am Auswahlverfahren des Herrn mitgewirkt. Hierbei war sie als eine die Heerschar der Unwürdigen abfangende Hürde tätig gewesen. Jenes zur Anwendung gekommene wirksame Filterungsprinzip war: Wer aus der Wahrheit stammt, der wird sie bei unablässigem Erkenntnisstreben, sowie selbstständigem Denken und eigenen Recherchen schließlich mit der für alles entschädigenden Selbst-Findung für sich verwirklichen. Ermöglicht ist dadurch den erwählungsgemäß wenigen über Zeit und Raum verstreuten höchst begabten Anwärtern bei Jesu körperlicher Abwesenheit eine notwendige Informierung für die je persönliche Verwirklichung zum erwählten Qualifikanten. 

Der hierbei stattfindende Selbst-Empfang ist sodann die göttliche Weihe schlechthin zum Auserwählten, was in der Apokalypse mit dem Bild der Einschreibung in das Lebensbuch symbolisiert wird, mit der man den Tod überlebt, um am Ende der Zeitwelt Satans in die Ewigkeitswelt des Herrn übertreten zu können.

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              Jesu Todeswidmung

                Gottes Erwählung

                       Die Qualifikation

                            Die Einheit der Qualifikanten

                                Die Vieleinigkeit

                                                                            Aus der Finsternis in das Licht

  

 

 

 

Jesu Todeswidmung

Jesus stirbt ausschließlich für die (Erwählten), die ihm vom Vater gegeben wurden! Das sind zunächst einmal die zwölf Jünger bis zu seiner Himmelfahrt. Mit dem Pfingstereignis erfolgt dann die weitere Erwählung in Raum und Zeit hinein, bis hin zum endzeitlich sich einholenden Vater!

Joh 17,8

denn die Worte, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, und sie haben sie angenommen und haben wahrhaft erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und glauben, dass du mich gesandt hast.  

Joh 17,12

Als ich bei ihnen in der Welt war, erhielt ich sie in deinem Namen; die du mir gegeben hast, habe ich behütet, und keiner von ihnen ist verloren gegangen, als nur der Sohn des Verderbens, auf dass die Schrift erfüllt würde.

Joh 17,22 

Und ich habe die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, ihnen gegeben, auf dass sie eins seien, gleichwie wir eins sind.

Joh 17,24 

Vater, ich will, dass, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, dass sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast; denn du hast mich geliebt vor Grundlegung der Welt! auf dass das Wort erfüllt würde, das er gesagt hatte: Ich habe keinen verloren von denen, die du mir gegeben hast.

Joh 17,9 

Ich bitte für sie; nicht für die Welt bitte ich, sondern für die, welche du mir gegeben hast, weil sie dein sind. 

 

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Gottes Erwählung

Gott erwählt im Verhältnis zu allen nur unwahrscheinlich wenige als die seinen. Dabei bedingen sich Erwählung und Qualifikation wechselseitig. Das heißt, die Erwählten können sich qualifizieren, und die Qualifizierten werden erwählt! 

Mt 19,24 

Und wiederum sage ich euch, ein Kamel kann leichter durch ein Nadelöhr eingehen, als ein Reicher in das Reich Gottes!

Mt 19,25

Als die Jünger das hörten, entsetzten sie sich sehr und sprachen: Wer kann denn gerettet werden?

Mt 19,26 

Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist das unmöglich; aber bei Gott ist alles möglich.

Mk 10,25   

Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher in das Reich Gottes komme.

Mk 10,26   

Sie aber entsetzten sich sehr und sprachen untereinander: Wer kann denn gerettet werden?

Mk 10,27      

Jesus aber blickte sie an und sprach: Bei den Menschen ist es unmöglich, aber nicht bei Gott; denn bei Gott sind alle Dinge möglich.

Lk 18,25  

Denn es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher in das Reich Gottes komme.

Lk 18,26

Da sprachen die, welche es hörten: Wer kann dann gerettet werden?

Tho 023 

Jesus: Ich suche euch aus, einen unter tausend und zwei unter zehntausend, und sie stehen da wie nur einer.

Mt 24,22 

Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch errettet werden; aber um der Auserwählten willen sollen jene Tage verkürzt werden.

Mt 24,24

Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und werden große Zeichen und Wunder tun, um womöglich auch die Auserwählten zu verführen.

Mt 24,31

Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, von einem Ende des Himmels bis zum andern.

Mk 13,20  

Und wenn der Herr die Tage nicht verkürzt hätte, so würde kein Mensch errettet werden; aber um der wenigen Auserwählten willen, welche er erwählt hat, hat er die Tage verkürzt.

Mk 13,22

Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und werden Zeichen und Wunder tun, um womöglich auch die Auserwählten zu verführen.

Mk 13,27

Und dann wird er seine Engel aussenden und seine Auserwählten sammeln von den vier Winden, vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels.

Lk 18,7  

Sollte aber Gott nicht seinen Auserwählten Recht schaffen, die Tag und Nacht zu ihm rufen, wenn er sie auch lange warten lässt?

1Petr 1,1  

Petrus, der Apostel Jesu Christi, an die auserwählten Fremdlinge in der Zerstreuung, in Pontus, Galatien, Kappadozien, Asien und Bithynien,

Offb 17,14   

Diese werden mit dem Lamm Krieg führen, und das Lamm wird sie besiegen - denn es ist der Herr der Herren und der König der Könige - und mit ihm die Berufenen, Auserwählten und Getreuen.

 

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Die Qualifikation

Die Qualifikation wird erstens quasi durch ein offenes Ohr bestimmt, mit welchem dann zweitens die (Selbst- und Welt-) Überwindung zu leisten ist. Das Ergebnis dessen ist jene der Wahrheit gemäße Selbstfindung, welche zugleich Weltfindung ist!

 

Offb 2,7   

Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, welcher im Paradiese Gottes ist.

Offb 2,11  

Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer überwindet, dem soll kein Leid geschehen von dem zweiten Tod!

Offb 2,17

Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: Denn wer überwindet, dem will ich von dem verborgenen Manna zu essen geben und will ihm einen weißen Stein geben und auf dem Stein geschrieben einen neuen Namen, welchen niemand kennt, als wer ihn empfängt.

Offb 2,26

Und wer überwindet und meine Werke bis ans Ende bewahrt, dem will ich Macht geben über die Heiden.

Offb 3,5    

Wer überwindet, der soll mit weißen Kleidern angetan werden; und ich will seinen Namen nicht tilgen aus dem Buch des Lebens und will seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.

Offb 3,12     

Wer überwindet, den will ich zu einem Pfeiler im Tempel meines Gottes machen, und er wird nicht mehr hinausgehen; und ich will auf ihn den Namen meines Gottes schreiben und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, welches aus dem Himmel von meinem Gott herabkommt, und meinen Namen, den neuen.

Offb 3,21  

Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden habe und mit meinem Vater sitze auf seinem Thron.

Offb 3,21  

Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden habe und mit meinem Vater sitze auf seinem Thron.

 

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Die Einheit der Qualifikanten 

Jesus beschwört kurz vor seinem Ende noch die Einheit aller Qualifikanten in ihm und dem Vater, zu einer dadurch gegebenen Vieleinigkeit!

Joh 17,2  

gleichwie du ihm Vollmacht gegeben hast über alles Fleisch, auf dass er denn ewiges Leben gebe allen, die du ihm gegeben hast.

Joh 17,3

Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.

Joh 17,6

Ich habe deinen Namen den Menschen geoffenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast; sie waren dein, und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort bewahrt.

Joh 17,7

Nun erkennen sie, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir kommt;

Joh 17,8

denn die Worte, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, und sie haben sie angenommen und haben wahrhaft erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und glauben, dass du mich gesandt hast.

Joh 17,10

Und alles, was mein ist, das ist dein, und was dein ist, das ist mein; und ich bin in ihnen verherrlicht.

Joh 17,11

Und ich bin nicht mehr in der Welt, sie aber sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins seien, gleichwie wir!

Joh 17,12

Als ich bei ihnen in der Welt war, erhielt ich sie in deinem Namen; die du mir gegeben hast, habe ich behütet, und keiner von ihnen ist verloren gegangen, als nur der Sohn des Verderbens, auf dass die Schrift erfüllt würde.

Joh 17,13

Nun aber komme ich zu dir und rede solches in der Welt, damit sie meine Freude vollkommen in sich haben.

Joh 17,14

Ich habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt hasst sie; denn sie sind nicht von der Welt, gleichwie auch ich nicht von der Welt bin.

Joh 17,15

Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nehmest, sondern dass du sie bewahrest vor dem Argen.

Joh 17,16

Sie sind nicht von der Welt, gleichwie auch ich nicht von der Welt bin.

Joh 17,17

Heilige sie in deiner Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit.

Joh 17,18

Gleichwie du mich in die Welt gesandt hast, so sende auch ich sie in die Welt.

Joh 17,19

Und ich heilige mich selbst für sie, damit auch sie geheiligt seien in Wahrheit.

Joh 17,20

Ich bitte aber nicht für diese allein, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben werden,

Joh 17,21

auf dass sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; auf dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.

Joh 17,22

Und ich habe die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, ihnen gegeben, auf dass sie eins seien, gleichwie wir eins sind.

Joh 17,23

Ich in ihnen und du in mir, auf dass sie zu vollendeter Einheit gelangen, damit die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, gleichwie du mich liebst.

Joh 17,24

Vater, ich will, dass, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, dass sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast; denn du hast mich geliebt vor Grundlegung der Welt!

Joh 17,25

Gerechter Vater, die Welt kennt dich nicht! Ich aber kenne dich, und diese erkennen, dass du mich gesandt hast.

Joh 17,26

Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, auf dass die Liebe, mit der du mich liebst, in ihnen sei und ich in ihnen!

 

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Die Vieleinigkeit

Die kirchlich-kanonische Dreieinigkeit ist aufgrund dessen mit der Unterschlagung der Qualifikanten eine Verfälschung der bereits alttestamentlich sich ergebenden Vieleinigkeit!

2Sam 7,14    

Ich will sein Vater sein, und er soll entsprechend mein Sohn sein. Wenn er eine Missetat begeht, will ich ihn mit Menschenruten züchtigen und mit Schlägen der Menschenkinder strafen.

1Chr 17,13    

Ich will sein Vater sein, und er soll mein Sohn sein. Und ich will meine Barmherzigkeit nicht von ihm wenden, wie ich sie von dem gewendet habe, der vor dir war;

1Chr 22,10 

Der soll meinem Namen ein Haus bauen. Und er soll mein Sohn sein, und ich will sein Vater sein und seinen königlichen Thron über Israel befestigen ewiglich!

1Chr 28,6 

Und er hat zu mir gesagt: Dein Sohn Salomo soll mein Haus und meine Vorhöfe bauen; denn ihn habe ich mir zum Sohn erwählt, und ich will sein Vater sein.

2Kor 6,18   

und «ich will euer Vater sein, und ihr sollt meine Söhne und Töchter sein», so spricht der allmächtige Herr.

Hebr 1,5

Denn zu welchem von den Engeln hat er jemals gesagt: «Du bist mein Sohn; heute habe ich dich gezeugt»? Und wiederum: «Ich werde sein Vater sein, und er wird mein Sohn sein»?

Offb 21,7     

Wer überwindet, wird solches ererben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein.

 

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Aus der Finsternis in das Licht

Für die dem Satan gehörende Zeitwelt mit all ihren unwürdigen und unerwählt unqualifizierten Toten haben Jesus und seine Auserwählten nichts zu schaffen! Der je individuelle Wendepunkt vom Tod zum erwählten Leben ist “das Hören“ der Stimme Gottes ganz gleich auf welcher medialen Ebene!

Wer die Stimme des Herrn hört, für den beginnt ( sozusagen geleitet von der Stimme ) von da ab seine Wanderung aus der toten Finsternis in das lebendige Licht!

Lk 9,60

Jesus aber sprach zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber gehe hin und verkündige das Reich Gottes!

Mt 8,22

Jesus aber sprach zu ihm: Folge mir nach und lass die Toten ihre Toten begraben!

Mt 22,31

Was aber die Auferstehung der Toten betrifft, habt ihr nicht gelesen, was euch von Gott gesagt ist, der da spricht:

Mk 9,10

Und sie behielten das Wort bei sich und besprachen sich untereinander, was das Auferstehen von den Toten bedeute.

Mk 12,27

Er ist aber nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebendigen. Darum irret ihr sehr.

Lk 20,38

Er ist aber nicht Gott der Toten, sondern der Lebendigen; denn ihm leben alle.

Joh 5,21

Denn wie der Vater die Toten auferweckt und lebendig macht, so macht auch der Sohn lebendig, welche er will.

Joh 5,25

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, die Stunde kommt und ist schon da, wo die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden, und die sie hören, werden leben.

 

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Schlusswort

Das Leben bei Gott bedeutet nun die direkte Teilnahme am personalen Sein sowie auch der Allmacht des Herrn, die ausschließlich den Qualifikanten vorbehalten bleibt. Sie allein repräsentieren und personifizieren jeweils in der Einheit des Einen den Herrn, gleich wie bereits zuvor schon mit Jesus der Sohn den Vater. Dennoch gibt es für jeden und alles in Zeit und Welt eine Teilhabe an der in den Qualifikanten gebebenen Einheit Gottes und seiner vollendeten Welt. Denn Gott der Herr ist ja die Personifikation des um sich bewussten und durch Selbst- und Weltüberwindung vollendeten Alls. Und "All" oder Universum bedeutet eben schlechthin einfach alles. Der Unterschied der Elite des Herrn - als der personalen Einheit des Herrn - zu dem Rest der Welt besteht ganz konkret in den Machtmöglichkeiten. Denn nur für den Herrn selbst, und seiner personalen Einheit als das Universum in Person, ist kein Ding unmöglich. Alles andere hat eben seine Gestaltungsmöglichkeiten ausschließlich in seiner jeweiligen spezifisch begrenzten Art und Natur.

Im Thomastext kommt diese für alle (Noch-)Toten hoffnungs- und trostvolle Einbeziehung in die  Ewigkeitswelt Gottes weitaus klarer zum Ausdruck als in den kanonischen Fundstellen. Deshalb nachstehend nur noch mal der diesbezügliche Thomastext:

Tho 002 

Jesus: Wer sucht, der wird finden. Wer an das Innere pocht, dem wird geöffnet. Wer sucht, der suche weiter, bis er findet. Wenn er findet, wird er entsetzt sein, und wenn er entsetzt ist, wird er sich wundern. Über das All wird er herrschen und Ruhe finden.

Tho 032 

Jesus: Eine Stadt, welche hoch auf einem Berg gebaut und befestigt ist, kann weder fallen noch verborgen bleiben. Ich bin das Licht über allem, und das All bin ich.

Tho 067 

Jesus: Wenn einer das All erkennt, aber sich selbst nicht, so verfehlt er alles.

Tho 077

Jesus: Ich bin das Licht über allem, und das All bin ich. Aus mir ist das All hervorgegangen, und alles ist bei mir angekommen. Spaltet das Holz – ich bin da! Hebt einen Stein auf – ihr findet mich!

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